Periradikuläre Therapie

Zur Behandlung chronischer Schmerzen

Die periradikuläre Therapie, kurz PRT, ist ein sehr wirksames, minimal-invasives Verfahren zur Behandlung chronischer Schmerzen bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und frischen Bandscheibenvorfällen insbesondere im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule.

 

Bei dieser Therapie schiebt der Arzt in Lokalanästhesie eine feine Nadel bis an den Austrittspunkt einer gereizten Nervenwurzel aus der Wirbelsäule vor, um punktgenau Medikamente zu verabreichen. Ziel ist es, die von der geschädigten Nervenwurzel ausgehenden Beschwerden langfristig zu beheben, um eine Operation zu vermeiden.

 

Diese Form der Behandlung ist vor allem dann effektiv, wenn die PRT unter CT-Kontrolle durchgeführt wird und als Injektion mit Kortison erfolgt.

 

Dennoch übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten für dieses Verfahren nicht mehr oder nur noch auf vorherigen Antrag. Für eine PRT an der Halswirbelsäule berechnen wir 87,57 Euro pro Sitzung, eine Behandlung an der Lendenwirbelsäule kostet 110,65 Euro.

 

Die Kosten für die Computertomographie (CT) sind direkt an die radiologische Praxis zu entrichten.

Infobroschüre zum Thema periradikuläre Therapie

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